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Angespielt: Nintendo 3DS

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Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant

Adventure

01.09.2013

Autor: Mario Kablau

 

 

Mehr Rätsel als Pokémon!

 

Dieses Jahr bringt Nintendo den mittlerweile sechsten Teil der Layton-Reihe nach Europa. Während sie anfangs skeptisch waren, als der erste Teil nach Europa kommen sollte, sind sie mittlerweile doch etwas schneller am Ball – die Reihe ist bekanntermaßen wie eine Bombe eingeschlagen. Man begleitet in den Spielen stets den britischen Professor mit seinem Leer..., äh Lehrling Luke und diversen anderen Personen und muss einem großen Mysterium auf die Schliche kommen.

 

Dies tut man, in dem man sich per Touchpen durch die Umgebung klickt, mit Leuten redet und Rätsel löst. Wer meine Testberichte zu den Spielen gelesen hat, der weiß, dass ich mittlerweile der Reihe etwas negativer gegenüber stehe, weil sich in den Spielen meiner Meinung nach zu wenig tut und weil die Geschichte immer hanebüchener wird.

 

Im ersten Spiel fand ich die Rätsel noch richtig gut, weil es echte Rätsel waren und nicht nur irgendwelche Aufgaben. Irgendwie ist das auch kein Wunder, da die Entwickler mittlerweile deutlich mehr Rätsel erdacht haben als es Pokémon gibt, dass muss man auch erstmal schaffen, doch leider leidet hier die Qualität der Aufgaben sehr.

 

Auch die Geschichte war früher mysteriös und die Auflösung stets nachvollziehbar. Spätestens mit dem vierten Teil, als die Reihe sämtliche Spur von Realismus aus dem Fenster geschleudert hat, war es mir aber zu viel. Das reicht jetzt aber zur Vorgeschichte.

 

 

Neues Spiel – selbe Leiher!

 

Auch im sechsten Teil müssen der Professor und seine Begleitungen wieder ein großes Geheimnis knacken und dafür die Umgebung durchsuchen, Leute befragen und Rätsel lösen. Nachdem sich am Gameplay im letzten Spiel – da das das Erste auf dem 3DS (und zukünftig auch 2DS) war, haben sie die Steuerung etwas überarbeitet und ein paar Dinge leicht verändert. Nach meinen knapp 30 Minuten mit dem Spiel kann ich sagen: Zu Teil 5 ist alles gleich geblieben. Das Geschehen findet nach wie vor oben in 3D (bzw. auf dem 2DS in 2D) statt und man durchsucht die Umgebung per Touchpen und wird dabei durch eine Lupe auf dem oberen Bildschirm geleitet.

 

Hin und wieder findet man Rätsel, die es zu lösen gilt, die ersten ca. 5, denen ich mich gewidmet habe, bestätigen allerdings den Abwärtstrend bei der Qualität. Bei einer Aufgabe sollte ich zum Beispiel sagen, wie viele Becher heißes Wasser man braucht, um einen Eisblock zu schmelzen. Die Antwort war 0, weil man den Block ja auch einfach in die Nähe des Kamins stellen kann... Das ist für mich kein Rätsel, sondern einfach nur dumm. Und in der Art sind mittlerweile leider die meisten Aufgaben.

 

Zur Geschichte kann ich noch nicht so viel sagen, anfangs klingt wieder alles spannend und mysteriös, so dass man erfahren will, was wirklich los ist. Ich kann nur hoffen, dass dieses Mal die Auflösung endlich wieder etwas logischer ist und nicht so stark an den Haaren herbeigezogen wie zuletzt immer.

 

 

Für Kenner der Reihe eine Qual: Das Tutorial!

 

Eine Sache muss ich auch noch loswerden. In dieser Demo, bzw. ich glaube eher, dass es schon die fertige Vollversion war, muss man am Anfang auch wieder durch das ganze Tutorial durch. Ich finde es zwar grundsätzlich gut, dass neuen Spielern hier im Spielablauf erklärt wird, wie was funktioniert, aber für diejenigen, die schon seit dem ersten Teil dabei sind, ist das einfach nur überflüssig.

 

Die 30 Minuten Spielzeit waren bei mir noch ausschließlich zur Einführung gedacht, dann habe ich aufgehört, weil ich einfach keinen Bock mehr auf diesen Mist hatte. Ich weiß wie man sich über die Karte bewegt, ich weiß was Pikarat sind, ich weiß wofür man Hinweismünzen braucht, ich weiß wie man den Koffer öffner, ich weiß wie man speichert, ich weiß wo man die offenen Geheimnisse nachlesen kann, ich weiß wie man sich umsieht, ich weiß wie man mit Personen redet, ich weiß es einfach alles schon. Warum kann ich also nicht am Anfang sagen: Hab schon mal ein Spiel der Reihe gespielt, also nervt mich nicht mit dem ganzen Kram?

 

Aber nein, man muss da durch und schon nach so kurzer Zeit habe ich absolut keine Lust mehr auf das Spiel, weil es einfach nur nervt. Und negativer Folgeeffekt: Ich klicke durch viele Texte einfach nur schnell durch. Da besteht natürlich die Gefahr, dass ich auch mal was Wichtiges überlese, wenn es zwischen so viel für mich Unwichtigem versteckt ist.

 

 

Vorab-Fazit

 

Ja, auch das sechste Spiel der Layton-Reihe wird gut und erfolgreich sein. Viele Nintendofans wollen ja gar keine Veränderung und dürften hier daher genau das kriegen was sie haben wollen. Mir persönlich reicht das aber nicht, nur eine neue Geschichte und Mehr-oder-weniger-Rätsel locken mich nicht hinter dem Ofen hervor. Nicht mehr, denn die ersten beiden Spiele habe ich wirklich geliebt, weil sie sich frisch anfühlten – davon ist nichts mehr übrig. Für eine so junge Serie wirkt die Layton-Reihe für mich mittlerweile verbrauchter als Ratchet und Clank und die New Super Mario Bros. Spiele. Wirklich schade.

super

EU Release Chance

ok

Tendenz

Release

08.11.2013

Developer

Level-5

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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