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Angespielt: Nintendo 3DS

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Doctor Lautrec und die vergessenen Ritter

Adventure

09.09.2011

Autor: Mario Kablau

 

 

Professor Layton und die vergessenen Ritter?

 

Schon vor einer Weile hat Konami ein Spiel angekündigt, das auf den ersten Blick wie eine Kopie der Rätselspiele mit Professor Layton aussieht. Bei Konami konnten wir uns jedoch davon überzeugen, dass die Serien zwar artverwandt sind, aber spielerisch nur wenige Gemeinsamkeiten haben. Allerdings lässt es sich Konami nicht nehmen, über die andere Serie herzuziehen. Das ist zwar ziemlich unbritisch, aber genau so ist Doctor Lautrec nun mal.

 

Gleich am Anfang des Intro-Videos läuft ein Kerl durchs Bild, der wie eine Kopie des Professors aussieht und der wird vom vermeintlichen Bösewicht im Spiel gleich mal unsanft zu Fall gebracht. Damit ist auch klar, dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, den Layton wohl niemals bezwingen könnte. Das liegt aber eher an seiner Art, denn der Held dieses Spiels ist völlig anders als der britische Professor. Kurz gesagt: Er ist ein arroganter Schnösel, der von sich denkt, der einzige zu sein, der die Welt wirklich versteht. Und genauso geht er auch mit den Leuten um sich herum um. Dazu kommt, dass er scheinbar ein von der Polizei Gesuchter ist, denn man muss gleich am Anfang ein paar Polizisten ausweichen. Und damit komme ich auch schon zum Gameplay.

 

Zwar muss man bei Lautrec auch jede Menge Rätsel lösen, die vor allem auf den 3D-Effekt der Konsole setzen, das war es dann aber auch schon an Gemeinsamkeiten. Man bewegt die Figur nämlich eigenständig durch die Umgebung, so dass es sich in Teilen wie ein Action-Adventure anfühlt. Daneben gibt es rundenbasierte Kämpfe gegen Wächtergeister. Hierfür nutzt man bestimmte Artefakte mit fest definierten Statuswerten, die auf Podeste abgestellt werden müssen, um den Wächtergeist anzugreifen. Hat man den Kampf gewonnen, dann kann man das von ihm bewachte Artefakt einstecken und damit dann in Zukunft auch selbst kämpfen.

 

Nach dem Kampf ist die Demo dann auch schon vorbei, in diesen wenigen Minuten habe ich also zwei Rätsel per Touchpen lösen, mich an Polizisten vorbei schleichen und gegen einen Wächtergeist kämpfen müssen. An Abwechslung wird es dem Spiel also wohl nicht mangeln.

 

Dazu ist die Grafik wirklich gelungen. Nicht nur die dreidimensionalen Umgebungen sehen gut aus, auch die 3D-Modelle der Figuren sowie ihre 2D-Abbilder für einige Dialogsequenzen können überzeugen. Sehr sehenswert sind natürlich auch die Zwischensequenzen, die denen aus Layton optisch überlegen sind, aber dennoch sehr ähnlich wirken.

 

Die Ähnlichkeiten sind aber auf jeden Fall gewollt, denn sonst hätte man sich kaum für diese Zeitperiode entschieden, die Musik am Anfang ziemlich ähnlich klingen lassen und außerdem durch das Design weiter von Layton entfernt. Hier wollen die Entwickler also wohl auf der Erfolgswelle mitschwimmen. Da sie sich aber deutlich vom Konzept abgrenzen, könnte man es durchaus mit einer Mogelpackung zu tun haben, Lautrec ist eben nicht Layton. Aber da Konami hier ein gutes Spiel zu gelingen scheint, will ich darüber mal hinwegsehen.

 

 

Vorab-Fazit

 

Unterm Strich kann ich es kaum abwarten, bis das Spiel im November bei uns auf den Markt kommt. Es sieht gut aus, ist abwechslungsreich und technisch sehr sauber. Auch die Geschichte scheint spannend zu sein, so viel gab es davon in der Demo allerdings noch nicht zu sehen. Wir werden aber sicher schon in Kürze mehr dazu hören, vor allem weil das Spiel in Japan schon erschienen ist.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

Winter 2011

Developer

Konami / Winkysoft

Publisher

Konami

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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