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Angespielt: Nintendo 3DS

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Resident Evil Revelations

Action Adventure

12.07.2011

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Eine moderne Hommage an alte Zeiten

 

Auch wenn Capcom es nicht direkt als Teil 6 der Serie betitelt, ist doch Resident Evil Revelations für Nintendo 3DS ein vollwertiges Spiel der Reihe, zu vergleichen etwa mit Code Veronica. In Revelations verschlägt es Jill Valentine sowie ihren Partner Parker auf ein Kreuzfahrtschiff. Warum genau sie dort sind, kann man momentan nur mutmaßen. Als Mitglied der BSAA (Bioterrorism Security Assessment Alliance) ist es jedenfalls ihre Aufgabe möglichen Terrorismus mit Biowaffen auf die Spur zu gehen. Zu allem Überfluss ist Chris Redfield, ebenfalls Mitglied der BSAA, verschwunden.

 

Am Anfang der Demo, die wir bei Nintendo anspielen durften, wacht Jill in einem Bett auf. Das ganze Zimmer ist voll gestellt mit antiken Möbeln, die Wände verzieren altmodische Tapeten und Bilder, aber auch andere Accessoires lassen eher den Schluss zu, dass sich die Heldin gerade in einem Herrenhaus, denn auf einem Schiff befindet. Ein Funkspruch von Parker kommt rein, der ebenfalls etwas verwirrt zu sein scheint. Am besten beide treffen sich möglichst schnell wieder.

 

Schnell wird aber klar, dass Jill eingesperrt ist und ebenso schnell verdeutlicht Revelations, dass es sich viel mehr wie Resident Evil 1 bis 3, denn wie die actionlastigen letzten beiden Teile anfühlt. Um die Tür des Raumes zu öffnen, muss Jill zunächst mal den Sicherungskasten neben dem elektronischen Schloss hacken. Doch die Verblendung ist zugeschraubt. Also suchen wir das Zimmer nach einem Schraubenzieher ab. Im Badezimmer finden wir eine Badewanne gefüllt mit Wasser vor. Jill lässt das Wasser ab und oh Wunder, unser gesuchtes Werkzeug kommt zum Vorschein. Gefolgt von einem knarrenden Geräusch aus dem Nebenzimmer. Kaum setzen wir einen Fuß in dieses, bricht ein Tyrant ähnliches Monster aus dem Kleiderschrank. Jetzt heißt es schnell die Waffe in die Hand nehmen. Mit der linken Schultertaste wechseln die Charaktere Resident Evil typisch in einen Zielmodus, so dass die Waffe ins Bild kommt und ihr mit der „Y-Taste“ feuern könnt. Doch leider verträgt das Biest recht viele Kugeln aus der Standardpistole, so dass wir nur knapp dem ersten virtuellen Tod entgehen.

 

Erholt von dem ersten kleinen Schocker, schraubt Jill den Kasten auf, überbrückt den Stromkreis mit einem Minispiel auf dem Touchscreen und die Tür öffnet sich. Ein Blick aus dem ersten Fenster verrät, dass wir uns tatsächlich auf einem Schiff befinden. Das Meer tobt, hohe Wellen schlagen gegen den Rumpf und Blitze erhellen die Dunkelheit. Wir suchen die Umgebung nach weiteren Items wie Munition oder grüne Kräuter zur Heilung ab. Items und Bewaffnung werden sehr komfortabel über den Touchscreen verwaltet und aktiviert. Einige Meter weiter betreten wir einen großen, feudalen Speisesaal, auf dem dichte Nebelschwaden bodennah vorbeiziehen. Doch um weiter zu kommen, brauchen wir zunächst den Scanner aus dem Nebenraum. Und plötzlich ähnelt Resident Evil Revelations etwas an die Metroid Prime Serie. Aktiviert ihr den Scanner, könnt ihr die Umgebung nach Items absuchen. Auf diese Weise lassen sich auch im dichten Nebel versteckte Dinge finden.

 

Nach einigen weiteren Gegnern fühlen wir uns erneut an die alten Teile der Serie erinnert. Denn ein akuter Munitionsmangel sorgt dafür, dass Jill ihre Beine in die Hand nehmen und die Flucht nach vorne antreten muss. Vorbei an den Kreaturen retten wir uns in einen Aufzug, der uns auf die Brücke des Schiffs befördert, wo Parker schon auf seine Partnerin wartet…

 

Hier endet die überzeugende Demo. Resident Evil Revelations bietet schon nach wenigen Minuten eine packende Atmosphäre. Der Horror ist zurück, die Adventure-Elemente sind wieder da, aber zum Glück wurde die moderne Steuerung der letzten beiden Teile auch beibehalten. Alles geht gut von der Hand. Die Idee mit dem Scanner ist zwar nicht neu, erhöht aber die Motivation die Umgebungen genauer anzuschauen. Und die Technik ist einfach nur atemberaubend. Resident Evil Revelations gehört schon jetzt zu den schönsten Nintendo 3DS Spielen und wird im kommenden Jahr, wenn es erscheint, wahrscheinlich die Messlatte ganz schön hoch legen.

 

 

Resident Evil Revelations – Es wird immer besser (Update 26.08.2011)

 

Auf der gamescom 2011 durften wir bei Capcom im Business Center eine neue Version vom kommenden Resident Evil Spiel für Nintendo 3DS anspielen. Waren wir auf dem Post E3 Event noch mit Jill und Parker auf dem Schiff unterwegs, konnten wir nun zum ersten Mal die Rolle von Chris Redfield und seiner Partnerin Jessica übernehmen. Diese befinden sich mitten in Finnland, in einem verschneiten Gebirge. Schnee ist hier auch ein gutes Stichwort: Denn da zu viele Flocken vom Himmel fallen, ist kein Funkverkehr möglich. Beide sind also völlig auf sich alleine gestellt.

 

Wie Kawata, der Producer der Resident Evil Serie uns in einem Interview verraten hat, wird es verschiedene Abschnitte im Spiel geben, die entweder von Chris mit Jessica oder Jill mit Parker erlebt werden. Am Ende vereint sich die Geschichte aber und alle Zusammenhänge werden deutlich.

 

Nach ein paar Metern im Schnee braust plötzlich ein abstürzendes Militärflugzeug über die Köpfe der Protagonisten hinweg und kracht nicht weit entfernt samt einer großen Explosion auf den Boden. Chris und Jessica machen sich daraufhin zur Absturzstelle auf. Dort angekommen finden sie nur noch Wrackteile vor. Keine Spur von der Besatzung. Doch als sie die Tür zum Cockpit öffnen, fällt ihnen plötzlich eine Leiche entgegen. Schnell den Scanner ausgepackt, enthüllt der tote Körper wichtiges.

 

Zeit weiter zu gehen. Eine eisige Höhle wartet darauf, erkundet zu werden. Aber nicht nur die Höhle wartet, sondern auch ein paar bekannte Viecher, nämlich die Hunde. Sie scheinen diesmal noch cleverer zu sein, greifen im Rudel an und gerne auch mal von der Seite oder hinten. Gar nicht so leicht, hier heil davon zu kommen. Im Nahkampf empfiehlt es sich, schnell das Messer zu zücken, ansonsten möglichst aus der Ferne auf die Vierbeiner zu schießen.

 

Wer den neuen Trailer gesehen hat, der weiß, dass eine neue Version des T-Virus für die Mutationen verantwortlich ist. Ob dieser Virus mit dem alten zusammenhängt oder gar Umbrella die Finger im Spiel hat, wollte uns Kawata nicht verraten.

 

Was ich zum Schluss aber noch verraten kann ist, dass die technische Umsetzung auch in der neuen Demo absolut klasse ist. Hier kommt 2012 ein Referenzspiel auf uns zu.

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

2012

Developer

Capcom

Publisher

Capcom

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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